Food Revolution

Was und wie wollen wir in Zukunft essen? Wie wird die Versorgung der stetig wachsender Weltbevölkerung im Zeichen vom Klimawandel der Menschheit versorgt? Welche Ernährungsgewohnheiten werden wir aufgeben, zu welchen zurückkehren? Solche und weitere Fragen sind Bestandteil für rund 50 internationale Design- und Forschungsprojekte basierend der Ausstellung Food Revolution 5.0 welche noch bis am 24.04.2019 im Gewerbemuseum Winterthur zu besuchen ist. 

Diese Ausstellung ist aus meiner Sicht sehr zu empfehlen. Sie veranschaulicht deutlich die aktuellen Probleme der Erde und stellt Lösungen dar welche durchaus Zukunft haben. Einige davon finden auf dieser Webseite einen Platz. 

 

 

Bienen!  Nach dem Rind und dem Schwein das dritt wichtigste Nutztier auf dieser Erde. Ganz nach dem Zitat von Albert Einstein Wenn die Biene einmal von der Erde verschwindet, hat der Mensch nur noch vier Jahre zu leben. Keine Bienen mehr, keine Bestäubung mehr, keine Pflanzen mehr, keine Tiere mehr, keine Menschen mehr.“ (1949).

Wir wissen es alle. Das Bienensterben ist in aller Munde und dieses Projekt "Sky Hive" soll dagegen wirken. Der sieben Meter hohe Bienenstock erlaubt das Imkern in der Stadt und versucht eine neue Generation  von Bienenzüchtern im öffentlichen Raum für sich zu gewinnen. Er wird von einem Solarbetriebenen Elektromotor angetrieben und ermöglicht es, die Bienenstöcke in Arbeitshöhe abzusenken und sie wieder hochzuziehen.

Die Indoor Farm bietet neue Chancen für eine nachhaltige Landwirtschaft. Die Anbaufläche kann bis zu zehnmal grösser sein, weil die Pflanzen auf mehreren Ebenen wachsen. Das angebaute Gemüse hat Bioqualität, da es nicht gespritzt werden muss, und Schädlinge unter den künstlichen Bedingungen kaum eine Chance haben.

 

Das Ziel von diesem Projekt "Meat the Future" ist die Aufklärung über unsere Essgewohnheiten und deren Einfluss auf den Planeten. Dieses Meat the Future bietet eine völlig neue Lebensmittel-alternative und darüber hinaus neue Optionen, um die Umwelt zu schonen.

 

In dieser Technologie lässt es sich ermöglichen, Hackfleisch herzustellen ohne ein Tier schlachten zu müssen. Dabei werden tierische Zellen mittels einer harmlosen Gewebeprobe entnommen und in einem speziellen Verfahren vermehrt. Für den Erfolg von künstlichem Fleisch ist einerseits die Wirtschaftlichkeit der Produktion, andererseits die Akzeptanz der Konsumenten entscheidend. 

Dieses Projekt nennt sich "Plantboy" und besteht aus biologisch abbaubarem Acrylglas. 

 

Angelehnt an den Gameboy, der in den 1990er Jahren die Ära begründet hat, nähert sich der Plantboy der Natur spielerisch. Der Plantboy soll eine neue Nähe für die nachkommende Generation zu Pflanzen schaffen und einen Schritt weg von der Digitalisierung unserer Welt ermöglichen. Dadurch entsteht ein Gefühl der Wertschätzung für unsere Natur und eine neue Motivation, sich mit ihr zu beschäftigen. Die Nutzer sollen über Beobachtung und Pflege der Pflanze ihre Grundstrukturen kennenlernen und zugleich die Besonderheiten verschiedener Arten entdecken. 

 

Alternativen und Projekte welche zukünftig Bestandteil unserer nachfolgenden Generationen sein können. Wir machen uns Gedanken über die Zukunft - zurecht, da wir genau wissen was für Probleme auf uns zukommen wenn wir nicht handeln. Die Webseite zur Ausstellung ist über diesen Link zu finden.