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Internationaler Kameraden Schiesswettkampf

 

Das IKSW wurde organisiert von der Militärwettkampfgruppe Schweizerischer Verband für Militär, Leistungssport und Tradition. Beim internationalen Kameraden Schiesswettkampf steht die Kameradschaft absolut im Vordergrund. Die Militärwettkampfgruppe möchte ihren ausländischen Kameraden aber auch die Handhabung der Schweizer Armeewaffen und die offiziellen Programme durch diesen Anlass näherbringen. Von der persönlichen Waffe eines Angehörigen der Armee bis zur Schiessausbildung.

 

 

Während dem Wochenende galt es Höchstleistung abzuliefern und mit der ausgehändigten Waffe in Ausbildungsprogrammen und in gewerteten Wettkampfprogrammen auf verschiedenen Distanzen möglichst viele Punkte zu sammeln. Auch ich durfte mich an der Pistole57, der Glock17 sowie dem Stgw57 ausprobieren und meine Schiessfähigkeiten unter Beweis stellen. Anschliessend gab es eine Siegerehrung im feierlichen Rahmen, welche den Anlass gemütlich ausklingen liess.

 

 

Die Teilnahme an diesem Anlass ist ausschliesslich für ausländische aktive und ehemaligen Soldaten wie auch Reservisten erlaubt. An diesem Anlass waren Armeeangehörige der Franzosen, Amerikaner, Deutsche und Österreicher vertreten, mit welchen man sich in einem sehr kameradschaftlichen Rahmen über die differente Ausbildung, formelle Unterschiede aber auch die unterschiedlichen Verpflegungsqualitäten und Konzepte je nach Land austauschen konnte. Gerade in Bezug auf die "Einmannpackung", welche die autonome Verpflegung eines Angehörigen der Armee für einen Tag sicherstellt, gibt es viele Unterschiede. In der Schweiz wird dieser "Notriemen" genannt, in Deutschland hingegen als "E-Portion (Eiserne Portion)".

 

 

Ich durfte an diesem Anlass nebst dem kurzen Schiessen für die Delegation zusammen mit Wm Rösti Quirinius die gesamte Verpflegung sicherstellen. Eine Erfahrung, die ich so schnell nicht mehr vergessen werde. Nach verschiedenen Aussagen kann ich stolz behaupten, dass die Verpflegung in der Schweizer Armee mit den ausländischen Streitkräften mehr als mithalten kann.