Exquisite Lebensmittel

Matcha

Das leuchtend grüne traditionelle Getränk aus Japan, der Matcha Tee aus gemahlenen Grünteeblättern gilt als Muntermacher und gesundheitsfördernder Edeltee, der schlank macht und bei regelmäßigem Genuss sogar die Entstehung schwerwiegender Krankheiten verhindern soll.

 

Ursprünglich stammt die immergrüne Teepflanze aus China – dort war sie seit Jahrtausenden als Heilpflanze bekannt. Das ganze Blatt zu zermahlen und zu sich zu nehmen, wie dies beim Matcha Tee bis heute geschieht, geht in der Tat auf die uralte Nutzung des Tees als Heilkraut zurück.

 

Ein Trendprodukt welches beinahe überall zu kaufen gibt. Matcha macht nur etwa 0,003% der gesamten weltweiten Teeproduktion aus. Entsprechend hoch sind die Preise für ein gutes Produkt. Der Preis liegt bei einer guten Qualität von ca. 30gramm bei ca. 50 CHF.

 

Das Matcha verwende ich als Aromaträger in einem Eis das ich mit flüssigem Stickstoff zubereite. Das Resultat ist ein dezent süssliches, herbes Dessert welches ich zusammen mit frischen marinierten Früchten serviere. Wunderbar als Erfrischung und ein geschmacklich sehr interessantes Dessert.

 

Weisser Trüffel

Der weisse Trüffel/Alba Trüffel ist der wertvollste aus der Familie der Trüffeln. Das Fleisch ist weiss, und die Haut kann Farbtöne von weiss über beige, bis gelblich aufweisen. Die Form der Knollen ist sehr unregelmässig und kein Qualitätsmerkmal.

 

Der Preis variiert enorm. Die Nachfrage nach dem Luxusprodukt ist meist grösser als das Angebot. Der Kilopreis liegt bei 3'000 - 9'000 CHF.

 

Die besten Qualitäten von Trüffeln kommen aus Frankreich, Italien und Spanien. In der Schweiz werden vor allem Trüffeln aus diesen Ländern angeboten. Weitere Trüffel-Länder sind: Ex-Jugoslawien, Ungarn, Bulgarien und die Türkei. Der Name Périgord – Trüffel bezeichnet heute eine Trüffelnsorte und ist nicht Gebietsabhängig.

 

Das erste mal hatte ich kontakt mit weissem Trüffel in Italien. Ein Luxusprodukt mit einem extrem intensiven Aroma.

Der weisse Trüffel wird grundsätzlich nie in Gerichten mitgekocht, da er sein Aroma beim erhitzen verliert. Man streut Ihn vorzugsweise gehobelt oder gewürfelt kurz vor dem servieren über den angerichteten  Teller.

Tasmanischer Bergpfeffer

Der Tasmanische Pfeffer ist ein Exote unter den Pfeffersorten und wie der Szechuanpfeffer oder der rosa Pfeffer kein echter Pfeffer. Er stammt aus der Insel Tasmanien südlich von Australien.

Die frischen Pfefferbeeren haben ungefähr die Grösse von Schwarzen Johannisbeeren und schrumpfen beim Trocknen an der Sonne etwa um die Hälfte. Doch nicht nur die Beeren finden Verwendung als Gewürz, auch die Blätter des Strauches sind getrocknet eine Spezialität, die man allerdings bei uns nur in ausgesuchten Gewürzläden findet. In Australien sind die Beeren und die Blätter auch frisch erhältlich, getrocknet schmecken sie jedoch wesentlich intensiver.

 

Im Gaumen präsentiert sich der Tasmanische Pfeffer zuerst mit einem warmen, leicht süsslichen Aroma, später zeigt sich eine intensive Schärfe.

 

Diese Eigenschaft macht das Produkt kulinarisch sehr interessant. Er wird sowohl als Einzelgewürz wie auch zum Beispiel mit Thymian, Lorbeer usw. für Gewürzmischungen verwendet. Er passt zu Hülsenfrüchten, Wurzelgemüse und Kürbis genauso wie zu Rind und Lammfleisch oder Wild.

 

Ich traf den Bergpfeffer erstmals in einem Erdbeersorbet an. Die Kombination war sehr spannend und zu empfehlen. Die süsse Note im Gleichgewicht mit der Säure und dem dezenten Kontrast der luxus-Pfeffersorte.